Samstag, 23. Februar 2013

- demografischer Wandel: regionale Kooperation und Reformierung der Verteilung der Finanzmittel

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Seite,

im Zuge unserer Befassung mit Problemen und Folgen des demografischen Wandels möchten wir Ihnen heute einen weiteren Beitrag aus der Zeitschrift  "Städte-  und Gemeinderat" (Herausgeber: Städte-  und Gemeindebund Nordrhein – Westfalen) zeigen, und zwar aus der Ausgabe 1-2/ 2013 (S. 25/26).

Wir haben Ihnen bereits an anderen Stellen Beiträge aus dieser Zeitschrift gezeigt. Das tun wir auch deswegen, weil wir glauben, dass der Städte-  und Gemeindebund Nordrhein – Westfalen eine Institution ist, die Kenntnis von der Materie hat, weil sie ständig direkt mit den Nöten und Problemen der Städte und Gemeinden konfrontiert ist. Sie ist auch nicht einseitig speziellen Interessen verpflichtet. Daher meinen wir, dass es sich lohnt, einige Beiträge aus dieser Zeitschrift zur Kenntnis zu nehmen.

Der heutige Beitrag befasst sich u.a.  mit einem Aspekt, den auch wir in unseren vorherigen Beiträgen zur Bewältigung der Folgen der demografischen Entwicklung schon ausdrücklich erwähnt haben. Es handelt sich  um den dringenden Rat, zur Bewältigung des demografischen Wandels auch auf regionale Kooperation zu setzen, statt alles im Alleingang bewältigen zu wollen.

Wir zitieren als ersten Eindruck zwei wesentliche Passagen aus dem Artikel:

•    Regionale Kooperation: Städte mit demografischen und wirtschaftlichen Problemen befinden sich oft im Wettbewerb untereinander oder mit einem prosperierenden Zentrum in der Nähe. Dennoch kann die Problemsituation nur durch regionale, in manchen Fällen auch grenzübergreifende Kooperation bewältigt werden. Das Fördern solcher Kooperationen ist nicht nur Aufgabe der betroffenen Kommunen, sondern muss auch zentraler Aspekt regionaler Strategien werden.

•    Finanzmittel: in vielen EU-Mitgliedsstaaten hängt die Verteilung der Finanzmittel von der aktuellen Einwohnerzahl ab. In schrumpfenden Städten hat das die Konsequenz, dass Einnahmen viel schneller sinken, als die Ausgaben reduziert werden können - etwa für Soziales und Infrastruktur. Man sollte deshalb die Finanzmittel an die Problemlage anpassen und nicht nur nach dem Bevölkerungsschlüssel bemessen.

Es gibt aber noch weitere interessante Hinweise. Der komplette Artikel lässt sich unter folgendem Link nachlesen:

www.heinzwalter.de/Demogr._Wandel_Europ._Netzwerk_Staedte_u._Gemeinderat_1-2_2013.pdf


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