Dienstag, 20. November 2012

- BBL zu geplantem neuen Baugebiet in Hörste



20.11.2012
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Internetseite,
heute wollen wir Ihnen einen ersten Beitrag zu einem unserer aktuellen Hauptthemen liefern, nämlich zu dem geplanten Neubaugebiet in Hörste:

Vielleicht haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt: Warum wehrt sich die BBL so strikt gegen das geplante neue Baugebiet im Außenbereich an der alten Tennishalle in Hörste? Es geht doch auf den ersten Blick nur um ein neues Baugebiet – na und? Lohnt sich da ein solcher Widerstand? Könnte das Neubaugebiet nicht vielleicht sogar zu einer positiven Entwicklung in Hörste und Lage beitragen?
Wenn das so wäre, wären wir diejenigen, die eine positive Entwicklung verhinderten. Und wenn das so wäre, müssten wir uns diesen Vorwurf gefallen lassen. Aber wir sind der festen Überzeugung, dass wir keine positive Entwicklung, sondern (ähnlich wie beim mittlerweile fast schon geschichtsträchtigen Pleiteobjekt „Homöopathisches Gesundheitszentrum Lippe“ [HGL]) eine massiv schädliche Entwicklung für die Stadt Lage verhindern.
Zu unserer konsequenten Haltung ergeben sich sicher viele Fragen in der Bevölkerung. Wir haben mal einige mögliche vorweggenommen, die wir Ihnen unten zeigen. Natürlich kann es noch mehr Fragen geben, aber wir glauben, dass in diesem Fragenkomplex eigentlich schon alle wichtigen Aspekte angesprochen werden.
Auf diese Fragen werden Sie in den nächsten Tagen und Wochen von der BBL Antworten bekommen – und zwar teilweise so konkret, dass einigen noch ganz schwindlig werden wird.

Hier unser Katalog von möglichen Fragen zu der Haltung der BBL, der in den nächsten Wochen Stück für Stück und ganz konkret beantwortet werden wird:

1. Wie kommt man in Zeiten von sinkenden Bevölkerungszahlen, vorhandenen Baulücken und einer zunehmenden Anzahl von leer stehenden Häusern eigentlich auf die Idee, noch ein neues Baugebiet zu planen, dazu auch noch im Außenbereich? 

2. Wer hatte diese Idee? Wie ist es überhaupt dazu gekommen?
3. Ist die BBL entwicklungsfeindlich, weil wir die Pläne ablehnen? Wollen wir Hörste oder Lage schaden, indem wir eine nützliche Entwicklung verhindern?
Unsere Antwort: www.heinzwalter.de/Antworten3aufFragenBaugebietInternet27.11.12.pdf

4. Sind irgendwo private Interessen im Spiel?
5. Wäre das Ganze nicht ein gutes Geschäft für die Stadt Lage, wie es doch der Bürgermeister berechnet hat?
6. Wo liegen generell die Probleme bei einem Neubaugebiet in dieser Zeit?
7. Muss man nicht junge Familien nach Hörste holen, um Kindergarten und Schule zu erhalten und die Infrastruktur (Nahversorger, Geldautomat, …) zu verbessern?
- Unsere erste Antwort darauf erhalten Sie hier: 
www.heinzwalter.de/Antworten7aufFragenBaugebietInternet29.11.12.pdf 
- Und die zweite Antwort darauf erhalten Sie hier:
www.heinzwalter.de/Antworten7a_auf_Fragen_Baugebiet_1.12.12.pdf

8. Können denn diese paar Häuser dort wirklich schaden?
9. Ist es richtig, dass die CDU Hörste zuerst noch 2004 für die Verwirklichung des Homöopathischen Gesundheitszentrums Lippe in den Wahlkampf gezogen ist und dann auf der Hörste-Konferenz 2006 für eine Steigerung der Einwohnerzahl in Hörste auf 5000 Einwohner („Hörste 5000“) eingetreten ist?
10. Ist es richtig, dass die CDU Hörste auch jetzt wieder das neue Baugebiet im Außenbereich unterstützt?
11. Gibt es für unsere Behauptung, ein neues Baugebiet im Außenbereich sei nicht mehr notwendig, sogar schädlich, auch Belege und wissenschaftliche Erkenntnisse?
Hier unsere (erste) Antwort:
www.heinzwalter.de/Antworten11_auf_Fragen_Baugebiet_2.12.12.pdf 
Und hier eine weitere Antwort:
www.heinzwalter.de/Antworten11a_auf_Fragen_Baugebiet_Internet_6.12.12.pdf 
12. Warum halten denn der Bürgermeister und die Verwaltung trotz der Menge an Gegenargumenten so strikt an diesen Plänen fest?
13. Man kann ja nicht nur nein sagen, sondern müsste auch positive Vorschläge machen. Was könnte man denn sonst für Hörste tun? Was hat die BBL für Vorschläge?
14. Der Bürgermeister beruft sich auch auf die Ergebnisse der Hörste-Konferenz und auf die Vorschläge von Herrn Reuter vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Hat er damit recht?
Unsere erste Antwort darauf sehen Sie hier: 
www.heinzwalter.de/Antworten14a_auf_Fragen_Baugebiet_%209.12.12.pdf 
15. Vor der Hörste-Konferenz wurde doch eine repräsentative Umfrage gemacht. Wird aus dieser Umfrage deutlich, wie die Mehrheit der Hörster Bevölkerung zu Plänen für neue Baugebiete steht?
Unsere Antwort auf diese Frage:
16. Kann man dem Bürgermeister vorwerfen, er habe nicht ehrlich gespielt und sogar sein Wort gebrochen?
17. Wie stehen die Hörster Vereine zu dem Vorhaben? Würden sie nicht sogar profitieren?
18. War es nicht ein cleverer Trick vom Bürgermeister, durch den Verkauf von drei weiteren Grundstücken den Hörstern 200.000 € zur Verfügung stellen zu können?
19. Könnte man auf die Idee kommen, dass den Hörstern hier „Sonderrechte“ gegenüber den anderen Lagenser Ortsteilen und auch der Kernstadt zugebilligt werden?
20. Gibt es denn nicht vielleicht doch einen gewissen Bedarf nach neuen Baugebieten?
21. Muss es nicht vorangehen in Hörste? Müssen da nicht bestimmte Bedenken einfach mal zurückgestellt werden?
22. Gibt es irgendeine noch nicht erwähnte Notwendigkeit dafür, aus dem Gelände an der alten Tennishalle und den Pferdeweiden ein Neubaugebiet zu machen?
23. Weiß man es in der Verwaltung vielleicht nicht besser? Sind die Mitarbeiter dort nicht auf dem neuesten Stand?
24. Gab es schon einmal andere Verwendungsmöglichkeiten für die alte Tennishalle, die die Stadt nicht genutzt hat?
25. Hat die Verwaltung mit den jetzigen Anwohnern der Straße ein ehrliches Spiel gespielt?

[Reihenfolge der Nummerierung ist eher Zufall und stellt keine Rangfolge für die Beantwortung dar!]

Wie gesagt: Auf alle diese Fragen werden Sie hier in den nächsten Wochen konkrete Antworten erhalten! Hineinschauen lohnt sich also!
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Walter
BBL-Fraktionsvorsitzender

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